Garage

Einbrecher dringen in Garagen ein, um von dort über die Verbindungstür in das Wohnhaus einzubrechen, aber auch, um aus der Garage Gegenstände zu entwenden.

Bei einem Neubau sollten Sie prüfen, ob eine Tür zwischen Garage und Wohnhaus bzw. Garten unbedingt benötigt wird. Außerdem sollten Sie sich fragen, ob Garagenfenster wirklich erforderlich sind. Diese bieten nämlich eine zusätzliche Einstiegsmöglichkeit.

Durch den Einbau eines geprüften einbruchhemmenden Garagentores nach der bis September 2011 gültigen DIN V ENV 1627 (mindestens der Widerstandsklasse (WK) 2) erhält man einen guten Einbruchschutz. Die Tore wurden einer praxisgerechten Einbruchprüfung unterzogen. So ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion keinen Schwachpunkt gibt. 
Die Neufassung der Norm (DIN EN 1627) gilt nicht für Tore. 

Einbruchhemmende Tore können Ihren Zweck nur dann erfüllen, wenn sie nach der Anleitung des Herstellers fachgerecht eingebaut werden. Auf die Aushändigung einer Montageanleitung sollte bestanden werden. 

Zusätzlich sollten Sie auf folgende Kennzeichnungen achten:
Kennzeichnung 
So gekennzeichnete Tore unterliegen einer neutralen Qualitätsüberwachung. 

Hier geht es zum Herstellerverzeichnis "Geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Tore"...

Sicherungsmaßnahmen

Bei einer nachträglichen Sicherung des Garagentors bleibt häufig die Beplankung des Tores eine Schwachstelle.




Verriegelung und Konstruktion

Schwingtore sollten mit einer speziellen stabilen Stangenverriegelung ausgestattet werden. Die Beplankung des Tores darf von außen nicht zu entfernen sein. Der Profilzylinder sollte geschützt eingebaut werden.

Verriegelung und Konstruktion




Achtung Brandschutz – Tür zwischen Garage und Wohnhaus

Bei dieser Verbindungstür muss es sich in der Regel um eine zugelassene Brandschutztür handeln. An solchen Türen dürfen nachträglich so gut wie keine Veränderungen mehr vorgenommen werden, obwohl es unter dem Gesichtspunkt der Einbruchhemmung erforderlich wäre.


Tipp:
  • Zahlreiche Hersteller bieten so genannte „Multifunktionstüren“ an, die sowohl die Anforderungen des Brandschutzes wie auch der Einbruchhemmung erfüllen
    (siehe polizeiliches Herstellerverzeichnis).