So sichern Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern

Im Jahr 2016 sind die Fallzahlen beim Wohnungseinbruch erstmals wieder gesunken. Insgesamt wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik 151.265 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2015 waren es 167.136. Dennoch bewegen sich die Zahlen immer noch auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig stieg aber auch die Zahl der Einbruchsversuche, also die Anzahl der gescheiterten Einbrüche, weiter an. 2016 scheiterten 44,3 Prozent der Einbrüche, 2015 waren es 42,7 Prozent. Das bedeutet, dass ein Großteil aller Einbrüche im Versuchsstadium steckenbleibt, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen. Viele Einbrüche können also durch richtiges Verhalten, die richtige Sicherungstechnik und aufmerksame Nachbarn verhindert werden.

Die auf den folgenden Seiten empfohlenen Sicherheitsstandards können Sie mit denjenigen Produkten erfüllen, die in den Herstellerverzeichnissen der Polizei aufgeführt sind.

Sicherungen sind jedoch nur dann wirksam, wenn sie fachgerecht eingebaut werden. Bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen bekommen Sie Nachweise über Errichterunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen, für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen und für Videoüberwachungsanlagen. Polizeilich empfohlene Errichterunternehmen in Ihrem jeweiligen Bundesland erkennen Sie am K-EINBRUCH-Errichter-Gütesiegel:

Aufgehebelt und ausgeraubt

Die ZDF-Reportage, welche am 29.10.2017, um 18.00 Uhr ausgestrahlt wird, zeigt, wie einfach und schnell gängige Fenster und Türen zu überwinden sind. Um ein Haus oder eine Wohnung bestmöglich gegen Einbruch zu sichern, raten Experten dazu, unbedingt auf mechanische Sicherungen zu achten.

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