SO SICHERN SIE IHR ZUHAUSE VOR EINBRECHERN

Für das Jahr 2020 verzeichnet die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik einen starken Rückgang beim Wohnungseinbruch. Insgesamt wurden 75.023 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2019 waren es 87.145. Die Aufklärungsquote lag 2020 bei 17.6 Prozent. Ursächlich für den Rückgang kann unter anderem die Corona-Pandemie sein, in der viele Menschen auch tagsüber zu Hause waren und es somit weniger Tatgelegenheiten durch Abwesenheit gab.

Hinzu kommen 96.188 Fälle von Diebstahl aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen, die 2020 erfasst wurden. Hier verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik ein deutliches Plus von 11 Prozent (2019: 86.604 Fälle). Beliebte Beute sind beispielsweise hochwertige Elektroräder.

Dennoch ist die Furcht vor einem Wohnungseinbruch im Vergleich zum Jahr 2012 signifikant gestiegen. Dies belegt eine Dunkelfeldstudie des Kriminalistischen Instituts des Bundeskriminalamts: Im Jahr 2017 war jeder Vierte (24 %) ziemlich oder sehr stark beunruhigt, dass in seine Wohnung oder sein Haus eingebrochen werden könnte. 2012 war das noch jeder Fünfte (19 %). Damit stellt der Wohnungseinbruch das am häufigsten gefürchtete Delikt dar. (Aus: Der Deutsche Viktimisierungssurvey 2017)

Gleichzeitig scheiterten 2020 46,7 Prozent der Wohnungseinbrüche. Das bedeutet, dass ein Großteil aller Einbrüche im Versuchsstadium steckenbleibt, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen. Viele Einbrüche können also durch richtiges Verhalten, die richtige Sicherungstechnik und aufmerksame Nachbarn verhindert werden.

K-EINBRUCH-Level: Sicherheitsklassen-Skala visualisiert Empfehlungspraxis der Polizei

Wer sein Haus oder seine Wohnung einbruchsicher machen will. steht vor der oft schwierigen Entscheidung, in welche Maßnahmen überhauppt investiert werden sollte. Welche Lösung bietet einen optimalen Schutz? Und was empfiehlt die Polizei? Das K-EINBRUCH-Level visualisiert die polizeiliche Empfehlungspraxis und bietet dadurch Orientierung.

Die auf den folgenden Seiten empfohlenen Sicherheitsstandards können Sie mit denjenigen Produkten erfüllen, die in den Herstellerverzeichnissen der Polizei aufgeführt sind.

K-EINBRUCH-Errichter-Gütesiegel: So erkennen Sie polizeilich empfohlene Errichterunternehmen

Sicherungen sind jedoch nur dann wirksam, wenn sie fachgerecht eingebaut werden. Bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen bekommen Sie Nachweise über Errichterunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen, für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen und für Videoüberwachungsanlagen. Polizeilich empfohlene Errichterunternehmen in Ihrem jeweiligen Bundesland erkennen Sie am K-EINBRUCH-Errichter-Gütesiegel:

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