SO SICHERN SIE IHR ZUHAUSE VOR EINBRECHERN

Im Jahr 2018 sind die Fallzahlen beim Wohnungseinbruch weiter gesunken. Insgesamt wurden 97.504 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2017 waren es 116.540. Damit liegen die Zahlen erstmals wieder unter dem Niveau von 2009. Hinzu kommen 86.474 Fälle von Diebstahl aus Keller- und Dachbödenräumen sowie Waschküchen, die 2018 erfasst wurden. Auch hier sind die Zahlen rückläufig (2017: 93.212 Fälle, 2016: 102.586 Fälle).

Dennoch ist die Furcht vor einem Wohnungseinbruch im Vergleich zum Jahr 2012 signifikant gestiegen. Dies belegt eine Dunkelfeldstudie des Kriminalistischen Instituts des Bundeskriminalamts: Im Jahr 2017 war jeder Vierte (24 %) ziemlich oder sehr stark beunruhigt, dass in seine Wohnung oder sein Haus eingebrochen werden könnte. 2012 war das noch jeder Fünfte (19 %). Damit stellt der Wohnungseinbruch das am häufigsten gefürchtete Delikt dar. (Aus: Der Deutsche Viktimisierungssurvey 2017)

Gleichzeitig stieg die Zahl der Einbruchsversuche, also die Anzahl der gescheiterten Einbrüche, erneut leicht an. 2018 scheiterten 45,4 Prozent der Wohnungseinbrüche, 2017 waren es 45 Prozent. Das bedeutet, dass ein Großteil aller Einbrüche im Versuchsstadium steckenbleibt, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen. Viele Einbrüche können also durch richtiges Verhalten, die richtige Sicherungstechnik und aufmerksame Nachbarn verhindert werden.

Die auf den folgenden Seiten empfohlenen Sicherheitsstandards können Sie mit denjenigen Produkten erfüllen, die in den Herstellerverzeichnissen der Polizei aufgeführt sind.

Sicherungen sind jedoch nur dann wirksam, wenn sie fachgerecht eingebaut werden. Bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen bekommen Sie Nachweise über Errichterunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen, für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen und für Videoüberwachungsanlagen. Polizeilich empfohlene Errichterunternehmen in Ihrem jeweiligen Bundesland erkennen Sie am K-EINBRUCH-Errichter-Gütesiegel:

Aufgehebelt und ausgeraubt

Die ZDF-Reportage, welche am 29.10.2017, um 18.00 Uhr ausgestrahlt wird, zeigt, wie einfach und schnell gängige Fenster und Türen zu überwinden sind. Um ein Haus oder eine Wohnung bestmöglich gegen Einbruch zu sichern, raten Experten dazu, unbedingt auf mechanische Sicherungen zu achten.

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