Polizeiliche Kriminalstatistik Einbruch
Für das Jahr 2025 verzeichnet die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) einen Anstieg beim Wohnungseinbruch. Insgesamt wurden 82.920 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2024 waren es 78.436 Fälle. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 14,1 Prozent. Dennoch liegen die Fallzahlen im Berichtszeitraum weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie: 2019 wies die PKS noch 87.145 Fälle einschließlich Einbruchsversuche aus.
Hinzu kommen 92.870 Fälle von Diebstählen aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen. Damit verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik einen Rückgang von 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 107.861 Fällen (2024). Beliebte Beute sind beispielsweise hochwertige Elektroräder.
Die Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland – SKiD 2024“ des Kriminalistischen Instituts des Bundeskriminalamts belegt, dass die Furcht vor Wohnungseinbruch unter der Bevölkerung weit verbreitet ist: Mehr als jede vierte Person (28,6 %) gab an, ziemlich oder sehr stark beunruhigt zu sein, dass in ihre Wohnung oder ihr Haus eingebrochen werden könnte. Damit ist die Zahl im Vergleich zur Dunkelfeldstudie im Jahr 2020 (SKiD 2020) leicht gestiegen (2020: 27,1 Prozent).
Gleichzeitig scheiterten 2025 44,9 Prozent der Einbrüche. Das bedeutet, dass ein Großteil aller Einbrüche nicht über das Versuchsstadium hinauskommen, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen. Viele Einbrüche können also durch richtiges Verhalten, die richtige Sicherungstechnik und aufmerksame Nachbarn verhindert werden.