Hochwertige Praxisausstattungen sind begehrtes Diebesgut

Eine Frau wird von einem Zahnarzt behandelt, eine Praxishilfe assistiert

Bild: Canva

Immer wieder sind Arzt- und Zahnarztpraxen Ziel von Einbrechern, die es beispielsweise auf hochwertige medizinische Geräte, Zahngold oder auch Rezeptblöcke abgesehen haben. Wie Sie sich wirkungsvoll vor solchen Taten schützen können, ist in einem Informationsblatt der Polizei zusammengefasst.

Jede Praxis ist anders, für jede Örtlichkeit sind daher darauf angepasste Schutzvorkehrungen erforderlich. Für eine individuelle Beratung empfiehlt die Polizei, den Service der (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen zu nutzen. Fachleute der Polizei beraten dort kostenfrei und herstellerunabhängig, nehmen vor Ort eine Schwachstellenanalyse am Objekt vor und erläutern, wie der Einbruchschutz verbessert werden kann. Eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie ganz einfach über unsere Beratungsstellensuche.

Tipps zum Schutz vor einem Einbruch und Hinweise, wie Sie sie am besten bei einem möglichen Überfall verhalten sollten, finden Sie in unserem Informationsblatt für Arzt- und Zahnarztpraxen.

Das sollten Sie beachten:

  • Lassen Sie nach Geschäftsschluss kein Geld in der Praxis. Halten Sie den Bargeldbestand möglichst gering und bringen Sie das Geld regelmäßig zur Bank. Ist dies nicht möglich, sollte die vorübergehende Aufbewahrung zumindest in einem geprüften Wertschutzschrank erfolgen.
  • Beim Verlassen der Praxis sollten Türen abgeschlossen, Fenster verschlossen und Rollläden heruntergelassen werden. Einbruchmeldeanlagen sollten eingeschaltet werden.
  • Führen Sie eine Liste, in der alle Wertgegenstände eingetragen sind. Dies erhöht die Chancen, gestohlene Geräte zurückzubekommen.

Informationsblatt für Arzt- und Zahnarztpraxen

Tipps zum Einbruchschutz