Smart-Home-Sicherheitstechnik soll künftig gefördert werden

Die Normungsorganisation DKE hat jetzt eine Vornorm veröffentlicht, die auch die Anforderungen an die Sicherheitstechnik im Smart Home beinhaltet. Damit ist der Grundstein für die finanzielle Förderung des Einbaus einbruchhemmender Sicherheitstechnik inklusive Smart-Home-Anwendungen gelegt.

Die Vornorm DIN VDE V 0826-1 "Überwachungsanlagen - Teil 1: Gefahrenwarnanlagen (GWA) sowie Sicherheitstechnik in Smart Home-Anwendungen für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung" wurde gemeinsam mit der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) veröffentlicht. "Das Thema Einbruchschutz spielt eine große Rolle beim DFK. Unser Ziel ist es, zusammen mit Partnern staatliche Finanzanreize für den Einbau einbruchhemmender Sicherheitstechnik inklusive Smart-Home-Anwendungen sowohl in Bestands- wie auch Neubauten zu initiieren, um so die hohe Zahl an Einbruchsdiebstählen weiter nach unten zu bringen", so Gerald Muß, Leitender Kriminaldirektor beim DFK.

Zusammen mit den Normungsexperten überarbeiteten die Kriminalexperten daraufhin die bestehende Norm von 2013 und integrierten den Aspekt der Sicherheitstechnik im Smart Home. Sie gilt auch für Systeme mit Anbindung ans Internet. Die Vornorm richtet sich an Polizei, Versicherer, Feuerwehr, Brandschutzdienststellen, Planer, Architekten, gewerbliche Installateure, Hersteller und Fachfirmen von Sicherheitsanlagen sowie Bauherren, Eigentümer, Betreiber, Nutzer und Bewohner von Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung.

Die Normungsorganisation DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informaitonstechnik in DIN und VDE) wird vom Verband der Elektrotechnik Eletkronik und Informationstechnik (VDE) getragen.